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Willkommen im Endoprothetikzentrum!

Herzlich Willkommen in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie an der BDH-Klinik Waldkirch. Unser Haus ist ein zertifiziertes Endoprothetikzentrum und deutschlandweit bekannt für das hohe Niveau bei der Implantation von Hüft- und Knieprothesen. Im Rahmen des Zertifizierungsprozesses verbessern wir die Abläufe in der Endoprothetik kontinuierlich, was in jährlichen Überwachungsaudits kontrolliert wird. Die niedrige Komplikationsrate und die vielen positiven Rückmeldungen unserer Patientinnen und Patienten tragen ebenfalls zum guten Ruf des Zentrums bei.

 

Für mehr Lebensqualität.

Unfälle, Krankheiten oder auch Verschleiß können Gelenke in ihrer Funktion beeinträchtigen. Häufig kommen dann auch noch Schmerzen hinzu. Die moderne Endoprothetik kann Menschen durch das Einsetzen künstlicher Gelenke langfristig Bewegungsfreiheit und Lebensqualität zurückgeben. Etwa 240.000 Hüft-Endoprothesen und fast 200.000 Knieendoprothesen werden in Deutschland jedes Jahr implantiert – für Spezialisten eine Routineoperation. Dank der verwendeten High-Tech-Materialien können die Patienten mit ihren neuen Gelenken sogar wieder Sport treiben.

Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie der BDH-Klinik Waldkirch ist seit 2015 als Endoprothetikzentrum zertifiziert. Auch 2020 konnte die jährliche Rezertifizierung erfolgreich abgeschlossen werden, zusätzlich zeichnete die AOK die Klinik für den Leistungsbereich Hüftgelenkersatz bei Gelenkverschleiß mit einer Bestnote aus!

Dabei arbeitet das Endoprothetik-Team der BDH–Klinik Waldkirch auch mit externen Operateuren aus spezialisierten Praxen der Umgebung zusammen, die in der bewährten Klinikstruktur operieren. Das erlaubt eine sehr enge Verzahnung zwischen dem ambulanten und dem stationären Sektor und damit eine individuelle und patientenzentrierte Behandlung.

Hüftendoprothesen werden, wann immer möglich, in minimalinvasiver Technik implantiert. Dabei hat die OP-Technik enorme Fortschritte gemacht. Wir verwenden bei der Implantation von Hüftendoprothesen meistens die innovative AMIS-Technik, weil sie muskelschonend ist und eine frühzeitige Mobilisierung der Patientinnen und Patienten ohne wesentliche funktionelle Einschränkungen, in der Regel unter Vollbelastung des operierten Beines erlaubt. Bei weit fortgeschrittenen Arthrosen und ausgeprägter Einsteifung des Gelenkes erfolgt die Implantation der Hüftendoprothese in klassischer Technik, immer mit dem Ziel der möglichst frühen Vollbelastung des operierten Gelenkes.

In der Knieendoprothetik können anhand von Computertomografiebildern, die vor der Operation aufgenommen werden 3D-Modelle hergestellt werden und individuell auf den Patienten angepasste Operationsinstrumente hergestellt werden, die während der Operation eine besonders präzise Ausrichtung der Implantate ermöglichen. Wir implantieren die Knieendoprothesen auch in computernavigierter Technik mit Korrektur der durch die Arthrose veränderten Beinachse, die Implantatauswahl erfolgt unter Berücksichtigung der speziellen anatomischen Situation des jeweiligen Patienten. Bei Arthrosen im inneren Kniegelenksbereich kann der gewünschte Behandlungserfolg zum Beispiel durch eine Teilprothese ( sog. Schlittenprothese) erreicht werden.

Die niedrige Komplikationsrate und der hohe Grad der Patientenzufriedenheit, die im Rahmen von regelmäßig durchgeführten, unabhängigen Umfragen dokumentiert wird, tragen zum Behandlungserfolg ebenso bei wie die engagierte Pflege und die Betreuung von Patienten mit internistischen Begleiterkrankungen durch die renommierte Innere Abteilung im Haus. 2019 und 2020 bewerteten das F.A.Z.-Institut und das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) die BDH-Klinik Waldkirch als eines der besten Krankenhäusern Deutschlands.

Endoskopie OP

Operative Behandlung bei Arthrose des Kniegelenkes

1 Arthroskopische minimalivasive Anfrischung von Knorpeldefekten (Mikrofrakturierung)
 
2 Korrekturosteotomie der Beinachse ( Umstellung)
 
3 Endoprothetischer Teilgelenkersatz am Kniegelenk (Schlittenprothese)
 
4 Endoprothetischer vollständiger Gelenkersatz am Kniegelenk
 
5 Computernavigierte Implantation
 
6 Gleitflächenersatz in konventioneller Technik
 
7 Totalendoprothese mit Ersatz von Knochendefekten
 
8 Wechseloperationen bei Kniegelenksendoprothesen
 

Operative Behandlung bei Arthrose des Hüftgelenkes

1 Minimalinvasiver endoprothetischer Gelenkersatz am Hüftgelenk
 
2 Endoprothetischer Gelenkersatz am Hüftgelenk in konventioneller Technik mit individueller Auswahl des Prothesentyps (z.B. Kurzschaftprothese)
 
3 Wechseloperationen bei Endoprothesen des Hüftgelenkes mit Auffüllung von Knochendefekten
 
4 Operative Behandlung bei Arthrose des Hüftgelenkes
 
 
 

Alles, was Sie vor der Behandlung wissen sollten

Hygienemaßnahmen zur Vorbeugung einer Wundinfektion

Unsere Haut und unsere Schleimhäute sind mit einer Vielzahl von für die Hautbarriere notwendigen Bakterien besiedelt. Bei bis zu 40% der gesunden Erwachsenen finden sich im Nasenvorhof und auf der Haut aber auch infektverursachende Staphylokokken. Diese Bakterien sind überwiegend für auftretende Wundinfektion nach einer Operation verantwortlich.

Aus diesem Grunde ist es sehr wichtig, die Besiedelung von Haut und Nase mit Staphylokokken vor Ihrer Operation zu reduzieren. Das Risiko einer Wundinfektion, das wir seit Jahren auf einem sehr geringen Niveau halten konnten, kann damit deutlich verringert werden.

Dazu bekommen Sie von uns eine antibakterielle Waschlotion sowie ein antibakterielles Nasengel mit einem chemischen Wirkstoff (kein Antibiotikum). Vor der geplanten Operation sollten Sie sich bitte aus-schließlich mit dieser Lotion duschen oder waschen. Das Nasengel sollte zweimal täglich auf die Fläche der Nasenvorhöfe aufgetragen werden. 

Sollte bei Ihnen eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder andere in der Packungsbeilage aufgeführten Inhaltsstoffe bekannt sein, verwenden Sie die Produkte bitte nicht. Sprechen Sie uns in diesem Fall an.

Bitte bringen Sie Waschlotion und Nasengel zur Klinikaufnahme mit. Bei weiteren Fragen dürfen Sie gerne Kontakt aufnehmen.

Anwendung:

ab 2 Tage vor der Operation

einmal am Morgen:

  • Duschen/Waschen mit der antibakteriellen Waschlotion
  • Auftragen des Nasengels auf die Fläche der Nasenvorhöfe

abends 

  • Auftragen des Nasengels auf die Fläche der Nasenvorhöfe

OP-Tag

einmal am Morgen:

  • Duschen/Waschen mit der antibakteriellen Waschlotion
  • Auftragen des Nasengels auf die Fläche der Nasenvorhöfe

Waschlotion

  • gesamten Körper und Haare mit Waschlotion einreiben
  • eine Minute einwirken lassen
  • mit Wasser abspülen

Nasengel

  • ausreichende Menge Gel mit einem Stieltupfer auf die Fläche der Naenvorhöfe auftragen
  • Nasenflügel seitlich zusammendrücken und Gel gleichmäßig verteilen

Bitte verwenden Sie keine weiteren eigenen Produkte! (Seife, Duschgel, Shampoo, Creme,...)
Händewaschen shutterstock

Stationäre Aufnahme

Während des stationären Aufenthaltes können Sie die durch die Klinik gestellten Handtücher benutzen. Für den im Anschluss geplanten Aufenthalt in der Rehabilitationsklinik können Sie auch eigene Handtücher mitbringen. 

Eigene Gehhilfen können Sie, sofern diese noch funktionstüchtig sind, gerne mitbringen. Alternativ erhalten Sie Gehstützen von uns.

Bitte bringen Sie Ihre eigenen Medikamente, die Sie regulär einnehmen, mit. Sofern Sie direkt von uns aus in die Rehabilitationsbehandlung wechseln, benötigen Sie Ihre Medikamente ohnehin. Während des stationären Aufenthaltes bei uns können Sie die Medikamente auch von uns direkt erhalten, bei seltenen Medikamenten müssen diese jedoch erst bestellt werden.

Sie erhalten nach der Operation von uns zusätzlich zu Ihren eigenen Medikamenten Schmerzmittel. Bitte fragen Sie gerne nach, wenn bei den verordneten Schmerzmitteln Unklarheiten bestehen. Die Schmerz-mittel werden so dosiert, dass Sie nach der Operation und in den ersten Tagen möglichst schmerzfrei sind.

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Bitte bringen Sie zur stationären Aufnahme mit:

1 stationärer Einweisungsschein vom Hausarzt oder Facharzt
 
2 Versichertenkarte
 
3 aktueller Medikamentenplan mit Ausstellungsdatum
 
4 Daten zu Kontaktpersonen/Bezugspersonen
 
5 Ihre eigenen gewohnten Pflegeutensilien
 
6 Nachtwäsche und legere Tageskleidung
 
7 rutschfeste Hausschuhe
 
8 Morgenmantel (wenn gewünscht)
 
9 Sportkleidung
 
10 festes Schuhwerk bzw. Turnschuhe
 
11 Hilfsmittel in Form von vorhandenen Orthesen
 
12 Gehstützen (sofern vorhanden)
 
13 Hörgeräte und Brille
 
14 Lektüre, Handy und was Sie sonst zu Ihrer Unterhaltung brauchen
 
15 WLAN ist vorhanden, die Multimediaanlage mit TV kann gebucht werden
 

Sofern vorhanden:

1 Vorsorgevollmacht
 
2 Patientenverfügung
 
3 Allergieausweis/Narkoseausweis/Herzschrittmacherausweis etc.
 
4 Betreuungsausweis
 

Operation und stationäre Phase

Die Aufnahme erfolgt in der Regel am Nachmittag vor der Operation. Hier wird bei Aufnahme nochmal ak-tuell eine Blutprobe entnommen, danach können Sie sich in Ihrem Zimmer einrichten. Am Morgen vor der Operation kann nochmal geduscht werden. Das Pflegepersonal wird Ihnen den genauen Operationszeit-punkt mitteilen, damit Sie sich in Ruhe vorbereiten können. Bitte sehen Sie es uns nach, wenn aus medizinischen Gründen manchmal die Reihenfolge der Operationen am Operationstag kurzfristig geändert werden muss.

Hüftendoprothetik

Die erste Mobilisation erfolgt am Operationstag, spätestens einen Tag nach der Operation. Zusammen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Pflege und der Physiotherapie können bereits erste Übungen an der Bettkante und im Stand sowie erste Schritte unternommen werden. Die erste Mobilisation sollte nicht alleine erfolgen, da manchmal Kreislaufprobleme auftreten. Bitte melden Sie sich am Operationstag auf jeden Fall beim Pflegepersonal, wenn Sie aufstehen möchten. Bitte melden Sie sich auch, wenn Sie Schmerzen haben, damit wir entsprechend mit Medikamenten reagieren können. Sobald Sie es vonseiten der Schmerzen tolerieren, dürfen Sie sich auf die Seite drehen und auch in Seitenlage schlafen.

Wurden Wunddrainagen benötigt, können diese am zweiten Tag nach der Operation entfernt werden. Er-fahrungsgemäß wird dadurch das Aufstehen und auch die Mobilisation zusätzlich erleichtert, so dass Ihre Selbstständigkeit nach dem Eingriff zügig wiederhergestellt ist. Die postoperative Schwellung des Gewebes ist normal und wird sich schrittweise bessern. Hier ist wichtig zu wissen, dass der Rückgang der Schwellung einige Wochen nach der Operation andauern kann.

Der operative Zugang in der Hüftendoprothetik richtet sich nach der Anatomie des Patienten und nach dem Ausmaß der Hüftarthrose. Daher ergibt sich die unterschiedliche Nachbehandlung der in konventioneller Technik operierten Patienten (Operationszugang an der Seite des Oberschenkels) und der minimalinvasiv operierten Patienten (Operationszugang vorne in der Leiste).

Um eine Ausrenkung des künstlichen Gelenkes zu verhindern, vermeiden Sie bitte nach einer Operation in konventioneller Technik innerhalb der ersten drei Monate Beugebewegungen über 90° und Außenrotationsbewegungen. Dazu gehören z. B. ein Übereinanderschlagen der Beine und ein zu tiefes Absitzen auf Sessel, Stühle, Toilette, Autositze, etc. 

Bei einer Operation in minimalinvasiver Technik von vorne können alle Bewegungen ausgeführt werden, weil die Gefahr der Ausrenkung des neuen Gelenkes geringer ist. Bezüglich weiterer Empfehlungen werden Sie während der stationären Behandlung sowie der Rehabilitation informiert. 

Das operierte Bein kann normalerweise nach der Operation voll belastet werden, die Gehstützen werden zur Unterstützung verwendet. Die Belastung erfolgt unter Berücksichtigung der von Ihnen empfundenen Schmerzen. In speziellen Situationen muss der Operateur/die Operateurin postoperativ eine Teilbelastung verordnen, zum Beispiel, wenn die Implantate noch einige Zeit zur Einheilung brauchen. Hier würden wir Ihnen die Gründe dafür postoperativ ausführlich erläutern.

In der Regel ist nach einer Gelenkersatzoperation im Hüftbereich die volle Belastbarkeit gegeben und erwünscht. Sollte dies nicht der Fall sein, informieren wir Sie ausführlich. Bis zum Erreichen eines sicheren Gangbildes sollten die Gehhilfen verwenden werden.

Knieendoprothetik

Die erste Mobilisation erfolgt am Operationstag, spätestens einen Tag nach der Operation. Zusammen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Pflege und der Physiotherapie können bereits erste Übungen an der Bettkante und im Stand sowie erste Schritte unternommen werden. Die erste Mobilisation sollte nicht alleine erfolgen, da manchmal bei der Erstmobilisation Kreislaufprobleme auftreten. Bitte melden Sie sich am Operationstag auf jeden Fall beim Pflegepersonal, wenn Sie aufstehen möchten. Bitte melden Sie sich auch, wenn Sie Schmerzen haben, damit wir entsprechend mit Medikamenten reagieren können.

Bei erfolgtem Kniegelenksersatz ist es nach der Operation wichtig, dass das Kniegelenk möglichst in Streckung gelagert wird. Wenn man vor der Operation nicht mehr richtig strecken konnte, kann diese Lagerung zu Schmerzen in der Kniekehle führen. Bitte geben Sie uns Bescheid, wenn Sie starke Schmerzen haben sollten.

Wurden Wunddrainagen benötigt, können diese am 2. Tag nach der Operation entfernt werden. Erfahrungsgemäß wird dadurch das Aufstehen und auch die Mobilisation zusätzlich erleichtert, so dass die Selbstständigkeit der Patienten nach dem Eingriff zügig wiederhergestellt ist.

Die postoperative Schwellung des Gewebes ist normal und wird sich innerhalb der nächsten Wochen schrittweise bessern. Es kann mehrere Wochen dauern, bis das Gelenk vollständig abgeschwollen ist.

Neben Physiotherapie und ggf. Lymphdrainage wird eine regelmäßige Therapie mit einer Motorbewe-gungsmaschine durchgeführt. Dadurch wird die Beugefähigkeit des operierten Kniegelenkes trainiert. Hier können auch direkt postoperativ tägliche Eigenübungen begonnen werden. Eine vollständige Streckung des Kniegelenkes und eine Verbesserung der Beugungsfähigkeit wird im Laufe der stationären Behandlung erreicht werden. Anfangs wird eine Beugefähigkeit von 90 Grad als Frühziel bereits während des stationären Aufenthaltes angestrebt. Bei der Streckung ist das Ziel die vollständige Streckung des Gelenkes.

In der Regel ist nach einer Gelenkersatzoperation im Kniebereich die volle Belastbarkeit gegeben. Sollte dies nicht der Fall sein, informieren wir Sie ausführlich. Bis zum Erreichen eines sicheren Gangbildes sollten Gehhilfen verwendet werden. 

Direkter Druck, wie z.B. Knien auf das neue Gelenk, sollte anfangs vermieden werden. Das neue Gelenk hält später grundsätzlich allen Alltagsbewegungen und -belastungen stand. Sprungbelastungen und Übungen auf Vibrationsplatten sollten nicht durchgeführt werden.

Bezüglich weiterer Empfehlungen werden Sie während der stationären Behandlung sowie der anschließenden ambulanten oder stationären Rehabilitationsbehandlung informiert.

Lassen Sie sich nicht verunsichern, wenn sich Fortschritte in den ersten Tagen nur zögerlich bemerkbar machen. Das ist ganz normal. Gemeinsam mit dem Physiotherapieteam und dem Pflegeteam werden Sie in zunehmendem Umfang Bewegungsübungen und Gangschulungen durchführen. So erreichen sie von Tag zu Tag mehr Sicherheit und Vertrauen in Ihre Leistungsfähigkeit.

Alle Hilfsmittel (Toilettensitzerhöhungen, Greifzangen, Anziehhilfen, etc.), die im Rahmen der stationären Be-handlung oder der anschließenden Rehabilitationsbehandlung notwendig sind, erhalten Sie im Haus.

Nach der Operation

Nach der Operation werden Sie voraussichtlich sieben Tage bei uns verbringen. Die Aufenthaltsdauer richtet sich nach dem Schmerzniveau, der Wundheilung und Ihrer Erholung nach dem Eingriff. Das kann von Patient zu Patient ganz unterschiedlich sein.

In der Regel beginnt die weiterführende stationäre oder ambulante Anschlussheilbehandlung direkt nach Ihrer Entlassung und wird von uns organisiert. Möchten Sie dazwischen gerne einige Tage zu Hause verbringen, dürfen Sie uns gerne ansprechen.

Sie erhalten zur Entlassung in die stationäre Rehabilitationsbehandlung die bei uns angefertigten Röntgenaufnahmen auf CD und mehrere Kopien des Entlassbriefes (incl. der aktuellen Medikation und der Laborwerte).

Das Naht-/Klammermaterial wird 12 – 14 Tage nach der Operation, in der Regel in der Rehaklinik oder im ambulanten Rehazentrum, entfernt. Bitte beachten Sie, dass Sie vor der Entfernung des Nahtmaterials noch kein Thermalbad besuchen sollten.

Die eingeleitete Thromboseprophylaxe sollte über die Entlassung hinaus für insgesamt 6 Wochen postoperativ weitergeführt werden.

Bei Hüftendoprothesen empfehlen wir die weitere Einnahme von Ibuprofen 600 morgens und abends für 6 Wochen postoperativ (sofern Sie Ibuprofen vertragen) zusammen mit einem Magenschutzpräparat, da hiermit eventuell entstehenden Verkalkungen in der Muskulatur vorgebeugt wird. Bei Knieprothesen wird die Einnahme über 6 Wochen zur weiteren Verbesserung der Schwellneigung empfohlen.

Bei anhaltender Schwellneigung des Beines wird, teilweise auch bereits während des stationären Aufenthaltes, ein Kompressionsstrumpf angepasst. 

Nach Beendigung der Reha stellen Sie sich etwa 6 Wochen nach dem Eingriff bei uns in der Ambulanz oder in der Praxis der Kooperationspartner zu einer Kontrolluntersuchung vor. Diesen Termin können Sie bereits vor ihrer Entlassung vereinbaren.

Das Heben und Tragen schwerer Lasten sollte während der ersten 3 Monate nach der Gelenkersatzoperation vermieden werden.

Bitte bewahren Sie alle zur weiteren Behandlung notwendigen Unterlagen (Röntgenbilder und Prothesenpass) auf.

Wir empfehlen Ihnen, den Prothesenpass immer mit-zuführen. Bei Notfällen ist so die Identifikation und Zuordnung der verwendeten Implantate möglich.


Poststationäre Rehabilitationsbehandlung

Um eine weitere Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit und des Gangbildes zu erreichen, stehen Bewegungsübungen und Muskelaufbau im Vordergrund. Dies wird voraussichtlich einige Zeit in Anspruch nehmen. Das ist aber ganz normal, denn durch den Ge-lenkverschleiß und die Arthrose haben sich Gangbild und Muskulatur über die Jahre verändert. Ein gutes Training macht sich hier auf jeden Fall positiv bemerk-bar. Gegebenenfalls sollte das Training auch nach der stationären Rehabilitationsphase fortgesetzt werden. Dieses Training kann dann meistens auch selbstständig durchgeführt werden. Ein tägliches Eigentraining verbessert die Ergebnisse im Verlauf deutlich. 

Das Autofahren ist erlaubt, sobald Sie sich persönlich bezüglich der Muskel- und Gelenkfunktion sicher fühlen. Meistens ist selbstständiges Autofahren nach Abschluss der Anschlussrehabilitation möglich. Auch hier gibt es individuelle Unterschiede.

Wechseloperation der Endoprothese

Die Nachbehandlung nach erfolgter Wechseloperation einer Endoprothese ist nicht standardisiert. Durch die sehr unterschiedlichen Ausgangsbefunde und -bedingungen und der der daraus resultierenden operationsspezifischen Gegebenheiten wird sie individuell angepasst.

Damit Sie über Belastbarkeit, Einschränkungen des Bewegungsumfanges und erforderliche weitere Behandlungsschritte stets informiert sind, werden wir Sie vor und nach der Operation über das geplante weitere Vorgehen in der Nachbehandlung informieren.
Wir freuen uns, wenn wir alle Ihre Fragen beantworten können und bitten gerne um Rücksprache, bei der täglichen Visite und auch beim Entlass- und Abschlussgespräch, wenn Unklarheiten bestehen.

 
 

Die Hauptoperateure des Endoprothetikzentrum der BDH Klinik Waldkirch

BDH-Klinik Waldkirch gGmbH • Heitere Weg 10 • 79183 Waldkirch • Telefon 07681 - 208 - 0
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