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Wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod?

05.12.2019

Jedes Jahr versterben ca. 65.000 Menschen in Deutschland an einem plötzlichen Herztod. Dies ist in vielen Fällen vermeidbar und kein schicksalhaftes Ereignis. Im Rahmen der bundesweiten Herzwochen veranstaltete die BDH-Klinik Waldkirch einen Vortragsabend vor vollem Haus.

Wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod

Das katholische Gemeindezentrum war gut besucht: Rund 80 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer verfolgten die Vorträge des Kardiologen Dr. David Ziupa von der Praxis Dr. Giesler und von Hans Meyer-Blankenburg, Ärztlicher Direktor der BDH-Klinik Waldkirch. 
Rund 65.000 Menschen versterben jedes Jahr am plötzlichen Herztod. Männer sind dabei häufiger betroffen als Frauen. 
Bei älteren Menschen über 40 sind zu 75% koronare Herzerkrankungen verantwortlich für den plötzlichen Herztod, bei jüngeren Menschen unter 40 Jahren sind die Ursachen vor allem Herzmuskelerkrankungen und Erkrankungen bei Reizbildung und –leitung. 
Die klassischen Risikofaktoren einer Herzerkrankung kann jeder Mensch beeinflussen, ein plötzlicher Herztod ist also nicht schicksalhaft. 
Auch auf die Frage "Was tun im Notfall?" gingen die Referenten ausführlich ein. Unter dem Schlagwort "Prüfen - Rufen - Drücken" wurde die Reanimation nach einem kardiologischen Notfall dargestellt und mit Zahlen aus dem deutschen Reanimationsregister untermauert: In dieses flossen Daten aus 91 Rettungsdiensten ein, die repräsentativ für 31 Millionen Einwohner sind. „Die Häufigkeit von Laienreanimation im Reanimationsregister ist innerhalb der letzten Dekade um 50% angestiegen – ein toller Erfolg und eine Motivation, noch besser zu werden!“ wurde Dr. med. Bibiana Metelmann von der Universitätsmedizin Greifswald zitiert. 
Denn: Ein Überleben ist unwahrscheinlich, wenn in den ersten 5 Minuten keine Herzdruckmassage erfolgt! Dagegen verdreifachen sich die Überlebenschancen, wenn eine Herzdruckmassage angewandt wird. 
"Die Erstmassnahmen sind einfach! Seien Sie mutig, handeln Sie! Sie können nichts falsch machen!" ermutigte Meyer-Blankenburg sein Publikum. 
Aus dem Publikum wurden noch viele Fragen gestellt. Etliche waren geprägt von persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen. Insgesamt freuen sich die Referenten und die BDH-Klinik Waldkirch über eine gelungene Veranstaltung. 




Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der bietet BDH soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken in Braunfels (Hessen), Elzach (Baden-Württemberg), Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern), Hessisch  Oldendorf (Niedersachsen) und Vallendar (Rheinland-Pfalz) . Dazu kommen die BDH-Klinik Waldkirch für Chirurgie und Innere Medizin, das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das BDH-Therapiezentrum Ortenau mit Standorten in Offenburg und Gengenbach. 

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

BDH-Klinik Waldkirch gGmbH • Heitere Weg 10 • 79183 Waldkirch • Telefon 07681 - 208 - 0
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