Hygiene im Krankenhaus zielt stets auf die vorbeugende Gesunderhaltung des Menschen. Die Krankenhaushygiene oder allgemein ausgedrückt, die Hygiene in Gesundheitseinrichtungen ist nur ein kleiner Teilaspekt aus dem gesamten Hygienespektrum. Sie hat das Ziel, Schädigungen durch Mikroorganismen bei einem Kontakt mit einer Gesundheitseinrichtung zu vermeiden (nosokomiale Infektionen).
Nach aktueller Expertenmeinung können ca. 30 % der entstehenden Infektionen in Gesundheitseinrichtungen vermieden werden. Um hier mitzuwirken gibt es in der BDH-Klinik Waldkirch ein Hygienemanagement. Hier arbeitet ein Fachgremium, bestehend aus dem ärztlichen Leiter, dem Krankenhaushygieniker, der Hygienefachkraft und weiteren unterstützenden Bereichen koordiniert zusammen. Das entscheidende Gremium ist die Hygienekommission, die regelhaft zweimal im Jahr tagt. Entscheidungen, die hier getroffen werden, sind für das gesamte Personal im Krankenhaus verbindlich und werden in Arbeitsanweisungen oder Verfahrensanweisungen dokumentiert. Die Kontrolle über die Einhaltung wird durch strukturierte Begehungen evaluiert und bei Abweichungen dem Maßnahmenmanagement zugeführt.
Das Hygienemanagement an der BDH-Klinik Waldkirch orientiert sich an dem aus dem Qualitätsmanagement bekannten PDCA Zyklus (Plan,Do Check,Act).

Maßnahmen der Standardhygiene dienen im Klinikalltag dazu, Schädigungen durch Mikroorganismen zu vermeiden. In erster Linie gilt die Einhaltung der Händehygiene nach den Vorgaben der WHO Richtlinie. Wird diese Regel eingehalten, reduziert sich die Wahrscheinlichkeit einer Transmission von Mikroorganismen bereits um geschätzte 80 %. Diese Regel ist weltweit gültig und beinhaltet für eine Gesundheitseinrichtung fünf Indikationen:
Das Klinikpersonal wird regelmäßig in Pflichtfortbildungen zur Hygiene geschult. Die Einhaltung dieser Regel wird durch die Hygienefachkraft im Rahmen sogenannter Compliance-Untersuchungen kontrolliert und evaluiert.
Der derzeitige durchschnittliche Statistikwert für den Verbrauch von Händedesinfektionsmitteln in der BDH-Klinik Waldkirch, liegt bei 35 ml pro Behandlungstag und behandelter Person. Diese Statistik wird seit zehn Jahren geführt und hat im Laufe dieser Zeit eine Verdopplung erfahren. Wenn Ihnen der Arzt oder die Pflegekraft zur Begrüßung nicht die Hand gibt, ist dies nicht ein Zeichen von Unfreundlichkeit, sondern ein Zeichen, dass die Maßnahmen zur Händehygiene wie empfohlen umgesetzt werden.
Als weitere Maßnahme zur Standardhygiene gehört die gezielte Anwendung von Handschuhen und Schutzkitteln. Auch der typische Arztkittel, ein bekanntes Statussymbol, ist weitgehend aus dem Arbeitsalltag verschwunden, in der BDH-Klinik Waldkirch tragen die Ärzte kurzärmlige Dienstkleidung, weil nur so die ordnungsgemäße Händedesinfektion durchgeführt werden kann und eine Transmission von Mikroorganismen durch herunterhängende Ärmel unterbunden wird.
Ein Behandlungsschwerpunkt in der BDH-Klinik Waldkirch ist der Gelenksersatz durch Endoprothesen. Die Infektion einer Endoprothese ist eine gefürchtete Komplikation. Die Wahrscheinlichkeit nach solch einer Operation eine Infektion zu entwickeln liegt derzeit bundesweit bei ca. max. 2 %. In der BDH-Klinik Waldkirch liegen wir deutlich unter diesem Wert, was uns freut und unser Hygienekonzept bestätigt. Die Infektionsraten werden sowohl intern als auch extern durch die Qualitätssicherung erfasst und bei Abweichungen evaluiert. Das Expertengremium am Robert-Koch-Institut (KRINKO) hat für den operativen Bereich ca. 60 Hygienemaßnahmen empfohlen. Alle für unseren Bereich zutreffenden Maßnahmen sind umgesetzt und werden eingehalten. Zusätzlich arbeiten alle, die direkt an Operationen beteiligt mit einem speziellen Sterilhelm.
Eine häufige Keimquelle für die Infektion einer Endoprothese ist eine körpereigene Übertragung von Erregern, mit denen der Körper eines Patienten bereits zuvor besiedelt ist. Deshalb erhalten Sie als PatientIn vor der Operation von uns eine desinfizierende Waschlotion und eine spezielle Nasensalbe, die einige Zeit vor der Operation angewendet werden soll. Durch diese Maßnahme soll die Erregerzahl zum Zeitpunkt der Operation kurzzeitig vermindert werden. Der Sterilhelm und die desinfizierende Waschung sind noch keine bundeseinheitlichen Empfehlungen, da die wissenschaftliche Datenlage zwar Tendenzen anzeigen, aber noch keine ausreichende Anzahl an Studien existiert, um eine allgemeine Empfehlung auszusprechen. Wir haben uns in der BDH-Klinik Waldkirch trotzdem dazu entschlossen, um weitere hygienische Restrisiken zu reduzieren, auch wenn dadurch höhere Kosten entstehen.
Ein Behandlungsschwerpunkt in der BDH-Klinik Waldkirch ist der Gelenksersatz durch Endoprothesen. Die Infektion einer Endoprothese ist eine gefürchtete Komplikation. Die Wahrscheinlichkeit nach solch einer Operation eine Infektion zu entwickeln liegt derzeit bundesweit bei ca. max. 2 %. In der BDH-Klinik Waldkirch liegen wir deutlich unter diesem Wert, was uns freut und unser Hygienekonzept bestätigt. Die Infektionsraten werden sowohl intern als auch extern durch die Qualitätssicherung erfasst und bei Abweichungen evaluiert. Das Expertengremium am Robert-Koch-Institut (KRINKO) hat für den operativen Bereich ca. 60 Hygienemaßnahmen empfohlen. Alle für unseren Bereich zutreffenden Maßnahmen sind umgesetzt und werden eingehalten.
Zusätzlich arbeiten alle Mitarbeiter, die direkt an Operationen beteiligt mit einem speziellen Sterilhelm. Eine häufige Keimquelle für die Infektion einer Endoprothese sind Erreger, mit denen der Patient besiedelt ist.
Deshalb erhält der Patient vor der Operation von uns eine desinfizierende Waschlotion und eine spezielle Nasensalbe, die einige Zeit vor der Operation angewendet werden soll. Durch diese Maßnahme soll die Erregerzahl zur Operation kurzzeitig vermindert werden, um die körpereigene Übertragung zu reduzieren. Der Sterilhelm und die desinfizierende Waschung sind noch keine bundeseinheitlichen Empfehlungen, da die wissenschaftliche Datenlage zwar Tendenzen anzeigen, aber noch keine ausreichende Anzahl an Studien existiert, um eine allgemeine Empfehlung auszusprechen. Wir haben uns in der BDH-Klinik Waldkirch trotzdem dazu entschlossen, um weitere hygienische Restrisiken zu reduzieren, auch wenn dadurch höhere Kosten entstehen.
Im Rahmen der Behandlung im Krankenhaus ist es häufig notwendig, dass periphere Venenkanülen oder manchmal auch zentrale Venenkatheter angelegt werden müssen. Jede Maßnahme, bei der die Haut verletzt wird, stellt ein potentielles Hygienerisiko dar. Auch zu diesen Maßnahmen hat das Expertengremium am Robert-Koch-Institut eine Reihe von Empfehlungen ausgegeben. Alle Empfehlungen wurden in der BDH-Klinik Waldkirch, sofern nicht ohnehin schon Standard, zeitnah umgesetzt und deren Einhaltung überwacht.



