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Geriatrische Frühreha-Komplexbehandlung

Leistungen

Geriatrische Frührehabilitation

Im Oktober 2020 wurde an der BDH-Klinik Waldkirch unter der Leitung von Prof. Dr. Claus Wallesch das Angebot der geriatrischen Frührehabilitation aufgebaut. Das geriatrische Frührehabilitationsteam besteht aus Mitarbeitenden der aktivierend-therapeutischen Pflege, der Physio- und Ergotherapie, der Logopädie sowie der Neuropsychologie. Seit Januar 2025 leitet Dr. Alexander Knapp (Allgemeinmediziner, Internist, Notfallmediziner und Geriater) das interdisziplinäre Team.

Das Team betreut konsiliarisch Patientinnen und Patienten, die in der Klinik für Innere Medizin und Chirurgie der BDH-Klinik Waldkirch behandelt werden und die im Folgenden genannten Voraussetzungen für eine geriatrische Frührehabilitation erfüllen.

Die multiprofessionelle interdisziplinäre Behandlung durch das Team der Geriatrie der BDH-Klinik Waldkirch zielt darauf ab, nach Entlassung größtmögliche Autonomie und Selbständigkeit zu erreichen. Es erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit dem Entlassmanagement der BDH-Klinik Waldkirch, um unsere Patientinnen und Patienten in eine lückenlose Anschlussversorgung zu entlassen.

Seit März 2025 stehen insgesamt 20 Behandlungsplätze zur Verfügung, sodass routinemäßig auch Patientinnen und Patienten von Kliniken aus dem Raum Freiburg heimatnah verlegt und versorgt werden können.

Unter welchen Voraussetzungen ist eine geriatrische Frührehabilitation möglich?

Das Team betreut konsiliarisch Patientinnen und Patienten, die in den Kliniken für Innere Medizin und Chirurgie der BDH-Klinik Waldkirch behandelt werden. Eine geriatrische Frührehabilitation ist unter folgenden Voraussetzungen möglich:

  • Alter über 70 Jahre 
  • Neben der behandelten internistischen (z.B. Herzinsuffizienz, Nierenversagen) oder chirurgischen (z.B. hüftgelenksnahe Fraktur) Grunderkrankung besteht eine geriatrietypische Multimorbidität oder eine durch hohes Alter (über 80 Jahre) bedingte erhöhte Vulnerabilität.
  • Während der gesamten Behandlung liegt Krankenhausbehandlungsbedürftigkeit vor. Sofern dies nicht (mehr) gegeben ist, kann eine geriatrische Rehabilitation in einer Rehaklinik beantragt werden.

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Unsere Leistungen

  • Geriatrisches Screening
  • Geriatrisches Assessment
  • Geriatrische Frührehabilitation bzw. Komplexbehandlung
  • Aktivierend-therapeutische Pflege in der Geriatrie
  • Behandlung von Patientinnen und Patienten mit internistischen, chirurgischen und neurologischen Erkrankungen

Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel 14-15 Tage. Für jeden Behandlungstag muss die stationäre Behandlungsbedürftigkeit im Akutkrankenhaus nachgewiesen werden. Steht bereits die rehabilitative Übungsbehandlung im Vordergrund, so ist eine Rehaklinik der passende Behandlungsort für unsere Patientinnen und Patienten.

Behandlungskonzept

Die medizinischen Untersuchungen und Behandlungen werden durch folgende Maßnahmen ergänzt:

  • Aktivierend-therapeutische Pflege: Dieses Pflegekonzept führt die therapeutischen Maßnahmen fort und geht über die Grundpflege hinaus. Es zielt darauf ab, dass Menschen mit (Früh-)Rehabilitationsbedarf Hilfe zur Selbsthilfe erhalten und wieder Alltagskompetenz (Mobilität, Selbstständigkeit und Teilhabe) erlangen.
  • Ergotherapie trainiert die motorischen Fähigkeiten und fördert die Selbsthilfefähigkeit (z.B. beim Ankleiden, Waschen, Kognition)
  • Physiotherapie (Krankengymnastik) trainiert die Mobilität (z.B. Aufstehen und Gehen)
  • Logopädie wird eingesetzt zur Therapie von Schluck- und Sprechprobleme
  • Psychologie zur geistigen oder seelischen Unterstützung
  • Sozialdienst: Beratung z.B. zu Vollmachten, Hilfsmittelverordnungen oder Weiterversorgung und weiterführende Angebote z.B. im Zusammenhang mit Demenz
Das Behandlungskonzept der geriatrischen Frührehabilitation umfasst:

  • Wöchentliche, interdisziplinäre Fallkonferenz: Besprechungen des individuellen Gesundheitszustandes, Maßnahmen und Genesungsverlauf.
  • Frühmobilisation: Unser Ziel ist die möglichst frühzeitige Mobilisation von Patientinnen und Patienten. Mahlzeiten werden nach Möglichkeit gemeinsam am Tisch eingenommen.

Ansprechpersonen

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